Meldepflicht

MeldepflichtSollte es in Ihrem wirklich passieren, dass ein Verstoß des Datenschutzes eintritt, sollten einige Dinge beachtet werden. Verständigen Sie sofort Ihren Datenschutzbeauftragten und sondieren Sie die Sachlage. Bei IT-Problemen muss sofort der IT-Dienstleister involviert werden.

Beispiele für Datenpannen können sein: Fehlsendungen per Post oder E-Mail, Verlust von Aktenordnern und Datenträgern oder auch Datenverlust durch Viren, Trojanern und anderes.

Gilt ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der Betroffenen, muss das Problem binnen 72 Stunden nach Kenntnisnahme der Behörde gemeldet werden.

Die Betroffenen ein Datenschutzpanne müssen ebenfalls informiert werden. Bei einer kleinen Anzahl kein Problem, bei einer Kundenzahl von 2000 Betroffenen wird es schon sehr schwierig. In diesem Fall wird die Aufsichtsbehörde entscheiden, wie auf diesen Vorfall zu reagieren ist.

Nach Artikel 33 Abs. 3 DSGVO ist der Inhalt solcher Meldung klar vorgeschrieben. Man sollte für diesen Fall einen Meldungsablauf erstellen, um an alles zu denken, denn diese Meldung ist eine Gesetzespflicht. Wenn Pannen oder Verstöße nicht gemeldet werden, drohen empfindliche Strafen.

Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Bitte schreiben Sie uns eine Nachricht.